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Idealverein

Das BGB (§ 21 ff) unterscheidet zwischen Vereinen ohne wirtschaftlichen Zweck (Idealvereine) und Vereinen, deren Zweck auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist (wirtschaftliche Vereine). Die typische und häufigste Form des Vereins (zumal des rechtsfähigen) ist also der Idealverein.

Idealvereine können als rechtsfähige oder nichtrechtsfähige Vereine gegründet werden. § 54 des BGB stellt dabei nichtrechtsfähige Vereine mit Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR) gleich. In der Rechtssprechung wird das Vereinsrecht aber weitgehend auch auf nichtrechtsfähige Vereine angewendet.
Idealvereine erhalten die Rechtsfähigkeit - und damit die körperschaftliche Verfasstheit - durch Eintragung ins Vereinsregister.