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Toningenieur/in

Der/die Toningenieur/in leitet die Tonaufnahmen (innen und auÃen) bei einer Audio-, Film- oder Fernsehproduktion. Darunter fallen Justierung, Bedienung und Betriebserhaltung von Ton-/Studioequipment aller Art, Ãberprüfung der raumakustischen Verhältnisse und Festlegung der Mikrofonanordnung bei den Aufnahmen. Bei der Produktion selbst leitet er/sie die Tonmischung und ist für die Beurteilung des klanglichen Ergebnisses ebenso zuständig wie für die technische Koordination und Betreuung der Tonassistent/innen und Tontechniker/innen . Toningenieur/innen müssen Künstler und Techniker zugleich sein, über ein geschultes Ohr und Musikalität verfügen und gleichzeitig das komplexe Studio-/ Aufnahmeequipment beherrschen. Oft werden die Aufgaben des/der Toningenieuren auch unter der Bezeichnung Tonmeister/in aufgeführt. Die beiden Titel sind sowohl begrifflich als auch funktional nicht eindeutig voneinander abgegrenzt. In Deutschland berechtigt jedoch eigentlich nur ein entsprechendes abgeschlossenes Hochschulstudium zum Titel des/der Ingenieur/in.

Geeignete Vorbildung: Der Titel Dipl. Tonmeister/in kann über ein Studium erlangt werden. Voraussetzung dafür ist das Abitur und das Bestehen einer Aufnahmeprüfung, die die Beherrschung mindestens eines Musikinstrumentes verlangt. Eine Spezialisierung nach der Ausbildung als Bild- und Tonassistent/in oder als staatlich geprüfte/r Mediengestalter/in Bild und Ton.

Quelle: Service Digitale Arbeit