Index Glossar = Erluterungen zu ausgewhlten Schlagworten

Drucker/in

Drucker/innen werden in vier Fachrichtungen ausgebildet.

1. Flachdruck
2. Hochdruck
3. Tiefdruck
4. Digitaldruck

Schon im ersten Teil der Ausbildung wird das Datenhandling in der Druckvorstufe und der Druckformherstellung, gelernt. Anhand von Einteilungsbögen legen die Drucker/innen fest, wie die Text- und Bildteile einer Drucksache auf dem Bedruckstoff angeordnet werden. Die Druckformen prüfen sie auf ihre Verwendbarkeit und erstellen Andrucke und Farbskalen. Drucker/innen bereiten auch die für den Druck notwendigen Materialien vor und stellen den Bedruckstoff bereit. Zudem sind sie für die Wartung, Einrichtung und Ãberwachung der Druckmaschinen im Hinblick auf die Qualität des Fortdrucks zuständig. Das meist verwendete Flachdruckverfahren ist der Offsetdruck, in dem Zeitungen entstehen. Auch für Formulare, Etiketten und Verpackungen wird diese Druckart verwendet. Der Hochdruck wird hauptsächlich angewandt für Etikettendruck, Verpackungsdruck und Formulardruck. Im Tiefdruck entstehen die hochwertigen Illustrierten. Er findet jedoch auch bei Tapeten und im Verpackungsdruck Anwendung. Der Digitaldruck ist ausgerichtet auf digitale Ausgabe. Eine Entscheidung für diese Fachrichtung muss am Beginn der Ausbildungszeit getroffen werden.

Geeignete Vorbildung: Für die staatlich anerkannte Ausbildung als Drucker/in wird mindestens ein guter Hauptschulabschluss vorausgesetzt.

Quelle: Service Digitale Arbeit