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Supervision

Supervision, die Bearbeitung von Schwierigkeiten und Problemen, die sich aus der beruflichen Interaktion (z.B. zwischen Therapeut und Patient, Sozialarbeiter und Klient) ergeben, verbunden mit dem Ziel, eine Verbesserung der beruflichen Fähigkeiten und Fertigkeiten im jeweiligen Tätigkeitsfeld des Supervisanden, aber auch seiner persönlichen Ressourcen, herbeizuführen. Supervision ist in allen Berufen nötig, in denen Beziehungsarbeit geleistet wird, und stellt heute meistens eher die Regel als die Ausnahme dar. Zunehmend gewinnt sie auch Platz in der empirischen Forschung.

Drei Ziele von Supervision sind durch die Deutsche Gesellschaft für Supervision e.V. (DGSv) definiert:

  • aktuelle Konfliktlagen am Arbeitsplatz, vor allem im Kommunikations- und Kooperationsbereich zwischen Mitarbeitern, ihren Klienten, Kunden und Vorgesetzten zu bearbeiten.
  • Organisationen und Unternehmen besser in die Lage zu versetzen, die ihnen gesetzten Aufgaben zu erledigen und ihre eigentlichen Zielsetzungen zu erfüllen.
  • Mitarbeiter/-innen sowie Führungskräfte im Sinne der Weiterbildung beruflich zu qualifizieren.