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Schlüsselqualifikation

Bei Schlüsselqualifikationen (Mertens 1974, Reetz 1991) liegt der Schwerpunkt der Qualifikation nicht in der konkreten spezialisierten situativen Anforderung, sondern verlagert sich hin zur Person, als personengebundene Eigenschaft/Erfahrung bzw. personengebundenes Wissen (im Sinne einer Kompetenz). Schlüsselqualifikationen ergänzen und erweitern die fachlichen Qualifikationen. Sie liegen in persönlichen Eigenschaften und Einstellungen wie Leistungsbereitschaft, Lernpotenzial, Problemlösungskompetenz, Belastbarkeit oder Teamfähigkeit.

Dieser Begriff wurde anfangs ausschlieÃlich im berufspädagogischem Zusammenhang verwendet, ab Ende der 80er Jahre auch in der allgemeinen Pädagogik.