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Berufsakademie

Anfang der siebziger Jahre geschaffene Staatliche Hochschulform, die im Sinne des dualen Systems eine dreijährige fachwissenschaftliche Ausbildung an einer Studienakademie mit einer praktischen Berufsausbildung verbindet: Die Studierenden stehen gleichzeitig in einem vertraglichen Ausbildungsverhältnis zu einem Betrieb. Die sechs Ausbildungssemester sind jeweils in zwei dreimonatige Blöcke aufgeteilt, die die Studierenden abwechselnd an der Akademie und im Ausbildungsbetrieb zubringen. Im Vertrag enthalten ist eine monatliche Ausbildungsvergütung sowie der Anspruch auf tariflichen Urlaub. Der Abschluss als Diplom-Betriebswirt/in oder Diplom-Ingenieur/in ist rechtlich bundesweit dem der Fachhochschule gleichgestellt. Zugangsvoraussetzung für die Berufsakademien ist je nach Landesrecht die Allgemeine oder Fachgebundene Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife sowie ein Ausbildungsvertrag mit einer geeigneten Ausbildungsstätte.