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Studieren ohne Abitur

Zugang zu Hochschulen
Berufstätige ohne Abitur können in Nordrhein-Westfalen den Hochschulzugang erreichen. Dazu müssen sie folgende Voraussetzungen erfüllen

  • Einstufungsprüfung
  • Vollendung des 24. Lebensjahres
  • Abgeschlossene Berufsausbildung
  • Eine mindestens fünfjährige berufliche Tätigkeit, die nicht auf Erwerb ausgerichtet gewesen sein muss

Mit der bestandenen Einstufungsprüfung wird eine studiengangbezogene, hochschulgebundene Studienberechtigung erworben. Die Möglichkeit der Studienaufnahme erstreckt sich auf fachlich entsprechende Studiengänge sowie den Studiengang Wirtschaft.

Entscheidung über die Zulassung
Eine Kommission der Hochschule entscheidet über die Zulassung zur Einstufungsprüfung. Der Kommission gehören an:

  • als ständige Mitglieder 2 benannte Professorinnen/Professoren
  • zwei wechselnde Mitglieder des jeweils betroffenen Fachbereichs
  • eine Angehörige oder ein Angehöriger der Hochschulverwaltung, die oder der als ständiges Mitglied vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung benannt ist und die Aufgaben einer staatlichen Vertreterin oder eines staatlichen Vertreters wahrnimmt.

Eine Zulassung ist auch in NC-Fächern möglich und zwar für Studiengänge mit

  • örtlichen Zulassungsbeschränkungen
  • Landesverfahren
  • bundesweitem Auswahlverfahren
  • bundesweitem Verteilerverfahren.

Zugang zu Fachhochschulen
Bewerberinnen oder Bewerber haben die Möglichkeit, das Studium auch ohne Fachhochschulreife und ohne Einstufungsprüfung in einem fachlich entsprechenden Studiengang an Fachhochschulen im Rahmen von Modellversuchen aufzunehmen. Und zwar, wenn sie Meisterin oder Meister im Sinne des Berufsbildungsgesetzes und der Handwerksordnung sind, oder auch Absolventin oder Absolvent einer zweijährigen Fachschule des Landes NRW bzw. Pflegekraft, die die Weiterbildungsbezeichnung Alten- und Krankenpfleger führen darf.

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