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Mittlere Reife

"Mittlere Reife" ist eine Bezeichnung für verschiedene, dem Realschulabschluss meist gleichzusetzende Schulabschlüsse (zum Beispiel Fachschulreife, Fachoberschulreife). Die mittlere Reife erwirbt man mit dem Abschluss der Realschule mit einem Abschlusszeugnis oder mit dem Abgang von einem Gymnasium mit dem Versetzungszeugnis zur Obersekunda (11. Klasse). Zum Erwerb der Mittlere Reife muss eine Realschule oder eine gleichgestellte Schule (Abendrealschule, Aufbauklassen an Hauptschulen, Realschulzweige an Gesamtschulen) bis zur letzten Klasse besucht werden.

Als gleichwertig gilt das Versetzungszeugnis in den 11. Schuljahrgang sowie das Abgangszeugnis aus dem 11., 12. oder 13. Schuljahrgang eines Gymnasiums oder einer Gesamtschule und das Abschlusszeugnis einer Berufsaufbauschule oder Fachschule, Wirtschaftsfachschule bzw. Berufsfachschule, welches die sogenannte Fachschulreife bescheinigt.

Die mittlere Reife kann nachgeholt werden durch
  • Ablegung der Fremdenprüfung (externe Prüfung) nach Vorbereitungskursen,
  • Abschluss einer Abendrealschule (ausbildungsbegleitend oder nach abgeschlossener Berufsausbildung oder beruflicher Tätigkeit),
  • mit einem guten Berufsschul- und Berufsabschluss und Zusatzunterricht in einer Fremdsprache.
  • in Verbindung mit einer Fachschulausbildung, zum Beispiel zum Staatlich geprüften Techniker oder Staatlich geprüften Betriebswirt,
  • durch den Besuch einer Berufsaufbauschule, bestimmter Berufsfachschulen und Fachschulen (Fachschulreife),

Folgende Begriffe sind als dem Realschulabschluss gleichwertig anzusehen: Mittlere Reife, Sekundarabschluss I, Oberstufenreife, Fachoberschulreife, Fachschulreife.

- Anschluss zur Berufsfachschule
- Anschluss zur Höheren Handelsschule
- Besuch der Klassen 11 und 12 einer Fachoberschule,
- Anschluss zum Fachabitur,
- Anschluss zur Fachhochschulreife
- Anschluss zum Abitur,

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